Über mich - Eine Kurzbiographie

Ich habe am 11.10.1918, 4 Wochen vor Ende des ersten Weltkrieges am 11.11.1918 in Elberfeld das Licht einer zu diesem Zeitpunkt nicht gerade erstrebenswerten Welt erblickt. Mein Vater war aus Hessen und verkaufte im Bahnhof Vohwinkel Fahrkarten, meine Mutter war aus Thüringen, war Hausfrau und hatte zeitweise in einer "Ich - AG" einen "Tante-Emma-Laden". Obwohl sie Wally hieß.

4 Jahre Volksschule, 6 Jahre Mittelschule, 1935 Mittlere Reife. Vom 10.-12. Lebensjahr Klavierunterricht, dann 1 Jahr ein Stipendium auf dem Elberfelder Konservatorium, lernte autodidaktisch Akkordeon und später Keyboard. Nach oben

1.10.35 Beginn einer Beamtenlaufbahn in der Güterabfertigung Barmen.
1.4.1938 1/2 Jahr Reichsarbeitsdienst;
1.10.1938 Ausbildung zum Marinefunker;
1.9.1939 Beginn des 2. Weltkrieges.
Die Zeit bis Ende des Krieges am 8.5.1945 war eine verlorene Zeit für mein Leben.
1 .8.1945 sechs Semester Verwaltungs-Betriebswirt bei der Deutschen Reichsbahn. 1948 Diplom.
Aufnahme in den gehobenen Beamtendienst, Sachbearbeiter in der Grund-stücksverwaltung der Bundesbahndirektion Wuppertal.
12.1.1971 als Bundesbahn-Amtmann wegen Auflösung der Direktion in den vorzeitigen Ruhestand versetzt
1949-1969 Mitglied der Großen W' taler Karnevalsgesellschaft;
1959 Ehrensenator. Nach oben

Bei Schlagerwettbewerben für getextete, komponierte und vorgetragene Lieder wurden mir 7 goldene und 2 silberne Medaillen verliehen. Wenn in fröhlicher Runde lustige Geschichten erzählt wurden, waren die han-delnden Personen darin meistens Tünnes und Schäl aus Köln. Das wollte ich 1948 so nicht mehr stehen lassen. Ich habe deshalb für Wuppertal die Namen Pitter und Kaal dafür eingesetzt und die ersten "Dönekes" geschrieben. Inzwischen rund 600 Mundartgedichte; davon 5 Bücher im Eigenverlag hergestellt und über Wuppertaler Buchhandlungen verkauft.
Ab 1952 Texte und Melodien für fröhliche und Wuppertaler Heimatlieder geschrieben. Davon 1 Liederbuch mit 32 und eins mit 29 Heimatliedern hergestellt, arrangiert für Klavier, Akkordeon, Gitarre und Keyboard. Nach oben

Für die musische Betreuung von Senioren in 22 Altentagesstätten zwischen Langerfeld und Vohwinkel und bei der Senioren-Stadtranderholung von 1985 bis 1995 wurde mir 1991 das Bundesverdienstkreuz und für meine ehrenamt-lichen Verdienste um die landschaftliche Kulturpflege im Rheinland auf dem Gebiet der Mundartdichtung und für mein Engagement für den Erhalt unserer Heimatsprache 1997 der Kulturpreis "Rheinlandtaler" verliehen. Nach oben

In den "Bergischen Blättern" und in der Westdeutschen Zeitung wurden bis-her jeweils über 100 "Dönekes van Pitter on Kaal" veröffentlicht.

In einem "Portrait" im WDR-Fernsehen am 25.11.1997 und in den Sendungen "Wuppertalk" am 16.12.97 und 22.2.2000 wurden meine Bücher vorgestellt. Nach oben

Ein Hobby, das sehr viel Freude machen kann, ist die Landschaftsmalerei mit Ölfarben. Mein erstes Ölbild habe ich 1947 gemalt.
Die Malweise und -technik habe ich mir durch "Stehlen mit den Augen" angeeignet und ansehenswerte Ölgemälde in naturalistischer Malart hergestellt.

5.12.1942 Heirat mit Ilse Koch aus Barmen;
3 Kinder, 6 Enkelkinder, 3 Urenkelkinder Nach oben  

Leider verstarb Herbert Hessler am 23.05.2007 im Kreise der Familie. Aber wird seiner Familie und allen, die mit Freude seine Gedichte und Lieder in Wuppertaler Mundart lesen und hören, immer in Erinnerung bleiben, getreu seinem Lebensmotto:

"Ein Tag nicht gelacht, ist ein Tag nicht gelebt!"    Nach oben